Früher galt der Satz: "Strom ist zum Heizen viel zu teuer." Das stimmte, solange man mit Heizungen arbeitete, die Strom direkt 1:1 in Wärme wandeln und dabei auch noch reinen Netzstrom bezogen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Heute ist die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe eines der effizientesten Heizsysteme überhaupt.
Sie machen sich damit nicht nur unabhängiger von Öl- und Gaspreisen, sondern nutzen Ihren selbst erzeugten Strom gleich doppelt: für den Haushalt und für behagliche Wärme.
Eine Wärmepumpe erzeugt mit dem Einsatz von einer Einheit Strom etwa drei bis vier Einheiten Wärme. Sie macht kostenlose Umweltenergie aus der Luft oder dem Erdreich mit nur einem geringen Stromanteil nutzbar. Wenn dieser Stromanteil nun auch noch kostengünstig vom eigenen Dach kommt, sinken die Heizkosten deutlich.
Zwar scheint die Sonne im Winter, wenn der Heizbedarf am höchsten ist, weniger stark und lange als im Sommer. Dennoch deckt eine gut dimensionierte PV-Anlage in der Übergangszeit (Frühling und Herbst) oft schon einen Großteil des Wärmebedarfs ab. Und selbst im Winter liefert die Anlage an sonnigen Tagen wertvolle Energie, die die Wärmepumpe sofort nutzen kann.
Damit das Zusammenspiel optimal funktioniert, müssen sich die Geräte "verstehen". Hier kommt der Standard "SG Ready" (Smart Grid Ready) ins Spiel. Eine Wärmepumpe mit diesem Label verfügt über eine Schnittstelle, die mit Ihrer Photovoltaikanlage kommunizieren kann.
Das Prinzip ist einfach: Meldet die Photovoltaikanlage einen Überschuss an Solarstrom, gibt sie ein Signal an die Wärmepumpe. Diese fährt dann gezielt ihre Leistung hoch und erhitzt beispielsweise den Pufferspeicher oder das Warmwasser auf eine etwas höhere Temperatur als eigentlich nötig. Ihr Haus wird so thermisch als Energiespeicher genutzt. Ist die Sonne weg, kann die Heizung auf diesen Wärmevorrat zurückgreifen und muss keinen teuren Netzstrom beziehen.
Einen oft unterschätzten Vorteil bietet diese Kombination im Sommerhalbjahr. Von Mai bis September produziert Ihre PV-Anlage Strom im Überfluss. In dieser Zeit übernimmt die Wärmepumpe die Warmwasserbereitung fast vollständig mit Solarstrom.
Auch bei einem Hybridsystem aus Wärmepumpe und konventioneller Heizung kann die konventionelle Heizung monatelang komplett ausgeschaltet bleiben. Das schont den Brenner, verlängert die Lebensdauer der Anlage und sorgt dafür, dass Ihre Dusche morgens quasi zum Nulltarif warm wird.
Selbst bei einer rein konventionellen Heizung mit fossilen Energien kann der „Sommerbooster“ genutzt werden: Hier werden intelligente Elektro-Heizstäbe eingesetzt, die sich ebenfalls mit dem Photovoltaik-System „unterhalten“ können und Stromüberschüsse für die Erwärmung Ihres Warmwassers nutzen.
Die Kopplung von Strom- und Wärmesektor ist der Schlüssel zu echter Unabhängigkeit. Wer heute saniert oder baut, kommt an der Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik kaum vorbei. Es ist ein technisches Zusammenspiel, das nicht nur den Geldbeutel schont, sondern auch den Wohnkomfort steigert.
Die Solarhelden von stn haben jahrelange Erfahrung in der Planung solcher Gesamtsysteme. Hunderte von Wärmepumpen und tausende von Photovoltaik-Anlagen wurden bereits durch unsere Experten realisiert. Wir sorgen dafür, dass Module, Speicher und Heizung perfekt ineinandergreifen, damit Sie das Maximum aus Ihrer Sonnenenergie herausholen. Starten Sie Ihr Heldenprojekt für ein warmes und unabhängiges Zuhause!
Ja. Früher galt das Heizen mit Strom als zu teuer, doch in Kombination mit einer modernen Wärmepumpe ist es heute eines der effizientesten Heizsysteme. Die Wärmepumpe benötigt nur eine Einheit Strom, um aus der Umweltenergie (Luft oder Erdreich) drei bis vier Einheiten Wärme zu erzeugen. Kommt dieser Strom kostengünstig von der eigenen Photovoltaikanlage, sinken die Heizkosten extrem.
Im Winter, wenn der Heizbedarf am höchsten ist, scheint die Sonne zwar kürzer, dennoch liefert eine gut dimensionierte PV-Anlage an sonnigen Tagen wertvolle Energie für die Wärmepumpe. Besonders in der Übergangszeit (Frühling und Herbst) deckt der Solarstrom oft schon einen Großteil des Wärmebedarfs ab.
"SG Ready" (Smart Grid Ready) bedeutet, dass die Wärmepumpe intelligent mit der Photovoltaikanlage kommunizieren kann. Meldet die PV-Anlage einen Stromüberschuss, fährt die Wärmepumpe gezielt ihre Leistung hoch. Sie erhitzt dann das Warmwasser oder den Pufferspeicher stärker als nötig, sodass das Haus thermisch als Energiespeicher für sonnenarme Stunden fungiert.
Von Mai bis September produziert eine PV-Anlage enorm viel Solarstrom. In dieser Zeit übernimmt die Wärmepumpe die komplette Warmwasserbereitung fast ausschließlich mit Sonnenenergie. Bei hybriden Systemen kann die konventionelle Heizung (z.B. Öl oder Gas) so für mehrere Monate komplett ausgeschaltet bleiben, was den Brenner schont und Kosten spart.
Ja, das ist über einen sogenannten "Sommerbooster" möglich. Dabei wird ein intelligenter Elektro-Heizstab in das bestehende Heizsystem (z.B. den Warmwasserspeicher) integriert. Dieser kommuniziert mit der PV-Anlage und nutzt überschüssigen Solarstrom, um das Warmwasser zu erhitzen, wodurch auch eine alte fossile Heizung entlastet wird.
Die stn GmbH (Marie-Curie-Straße 5, Schleswig) bietet die Komplettplanung und Installation von Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen aus einer Hand an. Die Experten verfügen über jahrelange Erfahrung und stellen sicher, dass Solarmodule, Heizung und Stromspeicher (z.B. über "SG Ready") perfekt miteinander kommunizieren, um maximale Unabhängigkeit zu erreichen.