Die Energie der Sonne ist kostenlos und unerschöpflich. Mithilfe von Solarmodulen ist es möglich, ihre Strahlung direkt und lautlos in elektrische Energie umzuwandeln – auch bei bedecktem Himmel. Der Fachbegriff dafür lautet Photovoltaik. Sonnenstrom ist nicht nur klimafreundlich, da kein CO2 bei seiner Erzeugung freigesetzt wird, sondern gewährleistet zudem langfristige Versorgungssicherheit.
Am häufigsten werden Solarmodule auf geeigneten Dachflächen montiert oder aufgestellt. Andere Varianten sind die Montage an oder in einer Fassade und die Freiflächen-Aufstellung. Letztere wird insbesondere bei sehr großen Anlagen gewählt.
Auch bei bestehenden Gebäuden lassen sich Photovoltaikanlagen in der Regel völlig unkompliziert und sauber installieren, da der Großteil der benötigten Technik auf dem Dach und nicht im Gebäude installiert wird.
Zu den größten Vorteilen dieser umweltfreundlichen Sonnenkraftwerke zählt aber, dass keine bewegten, verschleißanfälligen Teile vorhanden sind. Dies führt zu einer außerordentlich hohen Lebenserwartung und einem minimalen Wartungsaufwand. Die Modulhersteller untermauern dies mit Leistungsgarantien von üblicherweise 20 bis 25 Jahren.
Die Bundesregierung hat mit dem EEG, dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, ein Förderinstrument geschaffen, dass Betreibern von Photovoltaikanlagen eine Abnahme und Vergütung ihres erzeugten Stroms zu festgelegten Konditionen garantiert. Hieraus ergeben sich interessante Renditeaussichten für Investoren.
Darüber hinaus wurde ab 2009 eine attraktive Vergütungsregel für selbst verbrauchten Strom geschaffen. Dadurch liegen Eigenverbrauchsanlagen derzeit voll im Trend. Sie verbinden Wirtschaftlichkeit mit größerer Unabhängigkeit vom Energieversorger und den steigenden Strompreisen.


