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Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarwärme?
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Photovoltaik bezeichnet die direkte Stromgewinnung aus Sonnenenergie, Solarwärme – wie der Name bereits sagt – die Wärmegewinnung.
Beide Techniken sind vollkommen unterschiedlich und haben - bis auf die Energiequelle Sonne - keine weiteren Gemeinsamkeiten.
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Für wen ist die Investition in Sonnenstrom interessant?
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Für Eigenheimbesitzer, die ihren Beitrag zum Klimaschutz mit einer rentablen und risikoarmen Investition leisten möchten.
Für Landwirte, die aufgrund ihrer großen Dachflächen meist besonders attraktive Voraussetzungen für den renditestarken Anlagenbetrieb haben.
Für Gewerbebetriebe, die nicht nur von den Investitionsgewinnen profitieren, sondern zudem von einem Imagegewinn und steuerlichen Abschreibungsregelungen.
Für alle, die sich unabhängiger von zukünftigen Strompreis-Erhöhungen machen möchten. Denn Dank der neuen Eigenverbrauchsregel im EEG, darf der produzierte Solarstrom in der unmittelbaren Umgebung der Anlage selbst genutzt werden. Zusätzlich zu den eingesparten Strombezugskosten erhalten Sie als Bonus für diese umweltfreundliche Stromproduktion noch eine attraktive Vergütung.
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Gibt es interessante Abschreibungsmöglichkeiten?
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Ja. Sie können eine indirekte Förderung durch attraktive Abschreibungsmöglichkeiten der Anlage und/oder die Bildung von Ansparrücklagen erhalten. Hintergrund ist hier eine mögliche Reduzierung Ihrer bestehenden Steuerlast.
Bitte kontaktieren Sie zu steuerlichen Themen Ihren Steuerberater!Wir dürfen Ihnen lediglich erste Hinweise geben. Die individuelle Beratung und Optimierung auf Ihre persönlichen Verhältnisse sollte in jedem Fall gemeinsam mit Ihrem Berater erfolgen, um alle Möglichkeiten optimal nutzen zu können.Sollten Sie keinen Steuerberater haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, wir nennen Ihnen gern versierte Ansprechpartner.
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Welche Ausrichtung ist optimal für eine PV-Anlage?
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Eine Südausrichtung mit einem Winkel von etwa 30° Neigung ist das theoretische Optimum.
Sonneneinstrahlungsdiagramme und langjährige Erfahrungswerte zeigen jedoch, dass sich in sehr weiten Grenzen um diesen Punkt herum noch sehr hohe Erträge einfahren lassen. Die "sehr-gut-Zone" liegt bei einer Ausrichtung zwischen SO und SW bei einer Dachneigung zwischen 15° und 45°.
Auch bei Dachausrichtungen nach Ost oder West können Solarstrom-Anlagen noch gute Erträge einfahren. Hier gilt die Regel: Je flacher das Dach, desto höher der Ertrag.
Gern prüfen wir die Ertragsstärke Ihrer Dachflächen für Sie. -
Wie lang ist die durchschnittliche Lebenserwartung?
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Die Lebenserwartung einer Photovoltaikanlage beträgt üblicherweise mehrere Jahrzehnte. Lediglich beim Wechselrichter sollte man sich auf eine möglicherweise erforderlich werdende(n) Reparatur/Austausch einstellen. Die führenden Markenhersteller halten hierfür jedoch relativ günstige und schnelle Lösungen bereit.
Die meisten Komponenten des Systems sind verschiedensten Witterungsbelastungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt. Ein problemloser Betrieb über einen so langen Zeitraum hinweg, funktioniert natürlich nur, wenn eine sehr hohe Materialqualität gewählt wurde. Nicht zu unterschätzen ist in diesem Zusammenhang auch das Know-How bei Planung und Montage. Das beste Material kann seine Vorzüge und seine Langlebigkeit nicht unter Beweis stellen, wenn die Ausführung nicht äußerst gewissenhaft erfolgt ist und die vielen kleinen, aber feinen Details bei der Installation nicht beachtet wurden. Die Freude über eine besonders schnelle und günstige Montage ist schnell verflogen, wenn sich nach einigen Jahren des Betriebs vollkommen unnötige Probleme einstellen.Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie doch mal
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Welche Garantien erhalte ich?
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Der Gesetzgeber garantiert Ihnen über 20 Jahre (plus das Jahr der Inbetriebnahme) eine festgelegte Vergütung für den selbstgenutzten und den in das Netz eingespeisten Solarstrom.
Unsere Modul-Hersteller garantieren Ihnen eine Mindestleistung der Module mit Garantielaufzeiten von mindestens 20 bis 25 Jahren.
Unsere Wechselrichter-Hersteller geben Ihnen eine Werksgarantie von 5 Jahren, die auf Wunsch auf bis zu 25 Jahre erweiterbar ist.
Und wir sorgen dafür, dass Sie mit unseren Leistungen mehr als nur zufrieden sind. Garantiert!
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Brauche ich eine Baugenehmigung?
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Nein, grundsätzlich ist keine Baugenehmigung erforderlich.
Wird unüblicherweise jedoch die äußere Kontour des Gebäudes durch die Solarmodule deutlich verändert, sollte das Bauamt sicherheitshalber angefragt werden.
Des Weiteren sollte eine Abstimmung mit dem Nachbarn und dem Bauamt erfolgen, falls die Module beispielsweise auf einem Flachdach an der Grundstücksgrenze aufgeständert werden.Unterliegen Ihr Gebäude oder Gebäude in der Nachbarschaft dem Denkmalschutz oder existiert eine Ortsgestaltungssatzung, sind die zuständigen Behörden anzufragen.
Handelt es sich um ein Objekt im landwirtschaftlich privilegierten "Außenbereich", sollte ebenfalls das Bauamt angefragt werden - insbesondere wenn es darum geht, die Dachflächen an Dritte zu verpachten.
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Wann und Wo muss ich meine PV-Anlage anmelden?
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Energieversorger:
Eine Photovoltaik-Anlage, die Verbindung mit dem normalen Stromnetz hat, muss beim Energieversorger angemeldet werden.
Diese Anmeldung übernehmen wir für Sie, sobald Sie uns den Auftrag zur Realisierung Ihrer Anlage erteilt haben.
In bestimmten Fällen, z.B. bei sehr großen Anlagen, empfiehlt sich eine Voranfrage in der konkreten Planungsphase. Auch dies übernehmen wir für Sie.Stadt / Gemeinde:
In praktisch allen Fällen wird eine PV-Anlage unternehmerisch betrieben. Hierfür kann bei Ihrer Gemeinde bzw. Stadt ein Gewerbe beantragt werden. Dies erfolgt üblicherweise nach der Auftragsvergabe.
Wir können Ihnen diesen Schritt leider nicht abnehmen, da die Anmeldung persönlich erfolgen soll.
Tipp: Bei kleinen bis mittleren Anlagen kann i.d.R. auf diesen Schritt verzichtet werden und eine direkte Anmeldung beim Finanzamt (s.u.) erfolgen.Finanzamt:
Die Anmeldung der Anlage als Betrieb gewerblicher Art dient üblicherweise dazu, die Voraussetzungen zu schaffen, dass die im Anschaffungspreis des Systems enthaltene Mehrwertsteuer später an Sie zurückerstattet werden kann. Darüber hinaus werden hier die Grundlagen für Abschreibungsmöglichkeiten geschaffen.
Der richtige Zeitpunkt liegt üblicherweise vor Montagebeginn des Systems.
Auch diesen Schritt können wir Ihnen leider nicht abnehmen, da die Anmeldung persönlich oder durch einen Steuerberater erfolgen soll. Gern helfen wir aber mit der Nennung passender Ansprechpartner. -
Brauche ich eine Genehmigung des Energieversorgers?
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Ja und Nein: Eine PV-Anlage, die Verbindung mit dem normalen Netz hat, muss beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden. Dieser darf die Zusage zum Anschluss nicht verweigern, jedoch an technische Vorgaben binden. Hierfür gibt es 2 Stufen:
Anlage bis 30kWp:
Der Netzanschlusspunkt ist i.d.R. der Hausanschluss.
Sollte der vorhandene Anschluss für die installierte Leistung nicht ausreichen, ist der Netzbetreiber auf seine Kosten zum unverzüglichen Ausbau des Anschlusses verpflichtet.Anlage über 30kWp:
Der Netzbetreiber kann einen anderen Netzverknüpfungspunkt als den Hausanschluss zuweisen. Dies kann auch ein Punkt außerhalb Ihres Grundstücks sein. Er muss Ihnen/uns jedoch den wirtschaftlich günstigsten Punkt ermitteln und nennen. Die Kosten eines eventuell erforderlichen Netzausbaus bzw. die Anschlusskosten zum geeigneten Verknüpfungspunkt trägt der Anlagenbetreiber. -
Ab welcher Dachflächengröße lohnt sich eine PV-Anlage?
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Ab etwa 20m² nutzbarer Schrägdachfläche oder 30m² Flachdachfläche.
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Gibt es Anlagen, die die Dachpfannen ersetzen?
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Ja. In der Regel haben Indach-Systeme jedoch keinen Kostenvorteil bei einer Neueindeckung des Gebäudes. Die Montage ist meistens aufwändiger und die Systeme haben aufgrund ihrer geringeren Verbreitung höhere Anschaffungskosten. Des Weiteren ist die Hinterlüftung meist nicht so optimal, wie bei Aufdach-Systemen, was die Erträge leicht sinken lässt.
Daher ist das Hauptargument für diese Systeme die Architektur und der Wunsch nach möglichst perfekter, optischer Integration in das Gebäude. Soll dies optimal gelingen, sollten sich möglichst keine störenden Einbauten wie Dachflächenfenster, Schornsteine, etc. in der vorgesehenen Fläche befinden. -
Muss ich mein Dach vorher erneuern?
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Fast alle Dachflächen sind grundsätzlich für die Montage einer PV-Anlage geeignet. Folgende Ausnahmen sollten beachtet werden:
Falls Ihre Dachhaut asbesthaltig ist, ist die Montage einer PV-Anlage gesetzlich grundsätzlich verboten. In diesem Fall müsste die Fläche vor Baubeginn saniert werden.
Falls Ihr Dach in einem Zustand ist, der einen Sanierungsbedarf innerhalb der nächsten Jahre bereits erkennen lässt, sollte die Sanierung vorgezogen werden. Die PV-Anlage hat üblicherweise eine Lebenserwartung von mehreren Jahrzehnten. Eine De- und Remontage nach wenigen Jahren wäre nicht wirtschaftlich.
Erfolgt die Montage jedoch im Zusammenhang mit einer Sanierung, können meist Synergieeffekte genutzt werden, die die Montagezeit verkürzen und die kombinierte Maßnahme wirtschaftlicher machen. -
Was bedeutet kWp ?
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kWp (kiloWatt peak) ist eine weltweit einheitliche Maßeinheit für die Leistungsfähigkeit (Spitzenleistung) einer Photovoltaikanlage unter festgelegten Testbedingungen.
"k" steht hierbei für "kilo", also den Faktor 1000, "W" für "Watt", also die technische Einheit der Leistung und "p" für "peak", was englisch "Spitze" bedeutet.
Eine Anlage mit z.B. 1 kWp hat damit eine nominelle Spitzenleistung von 1.000 Watt. Die Kennzeichnung mit dem kleinen "p" ist erforderlich, um anzuzeigen, dass die Anlage nicht rund um die Uhr eine Leistung von 1.000 Watt liefert, sondern diese von der jeweiligen Helligkeit abhängig ist.Unter realen Bedingungen in Schleswig-Holstein erzeugt eine Anlage mit 1 kWp dann je nach Standort, Ausrichtung und Technik zwischen 700 und gut 1.000 kWh Strom pro Jahr.
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Wieviel Dachfläche benötige ich pro kWp?
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Pro installiertem kWp werden in etwa folgende Flächen benötigt:
Solarmodule auf kristalliner Siliziumbasis: etwa 8m²
Solarmodule auf Dünnschichtbasis: 12m² bis 16m² - je nach eingesetzter Technik.
Auf (Flach)dächern, bei denen die Module aufgeständert werden, werfen diese einen Schatten hinter sich, in dessen Bereich keine weiteren Module gestellt werden. Dadurch erhöht sich der vorgenannte Flächenbedarf pro kWp um etwa 50% bis 100%.
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Welchen Solarertrag kann man in Schleswig-Holstein erwarten?
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Bei guter, schattenfreier Ausrichtung der Solarmodule liegt der durchschnittliche Jahresertrag bei 850 kWh pro Kilowatt installierter Spitzenleistung.
Hochwertige Technik, optimale Anlagenabstimmung und Montage vorausgesetzt, ist dies ein sehr vorsichtig angesetzter Wert. Viele unserer Systeme haben in den letzten 5 Jahren Werte über 1.000 kWh pro kWp und Jahr erwirtschaftet. -
Was wiegt die Anlage?
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Solarmodule inklusive Unterkonstruktion wiegen rund 15kg pro m².
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Warum ist ein Solarmodul mit 230 Watt nicht zwangsläufig besser, als ein Modul mit z.B. 180 Watt?
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Es gibt zwar einige gängige Maße, aber die Abmessungen eines Solarmoduls sind nicht genormt. Manche Hersteller fertigen Serien in einheitlicher Qualität, jedoch in verschiedenen Größen, damit wir als Planer und Installateur die Gesamtanlage optimal auf die jeweilige Dachgeometrie abstimmen können. Ein großes Modul hat natürlich auch mehr aktive Oberfläche, als ein kleineres, somit auch mehr Leistung. Um Module bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit vergleichen zu können, muss also zunächst ihre Fläche vergleichbar gemacht werden. Am einfachsten teilt man dafür die angegebene Nennleistung durch die Fläche (Länge x Breite) des jeweiligen Moduls. Damit erhält man für jedes Solarmodul die Leistungsdichte, also die Leistung pro Quadratmeter Modulfläche. Erst ein Vergleich dieser Werte macht mögliche Leistungsunterschiede sichtbar.
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Wie wählen Sie die Produkte aus?
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Jedem Auftrag geht eine umfassende Beratung voraus, in der wir Ihr Gebäude, die vorhandene Technik und die Umgebung begutachten. Des Weiteren ermitteln wir in einem Gespräch, worauf Sie besonderen Wert legen und welche speziellen Wünsche und Vorstellungen Sie möglicherweise schon haben. Auf dieser Basis sprechen wir dann auch über die verschiedenen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Produkte und finden so letztendlich die Anlage, welche sowohl zu Ihrem Haus und seiner Technik, als auch zu Ihren Wünschen optimal passt.
Denn eigentlich ist es wie bei Autos: Von VW-Bus bis Porsche ist fast alles möglich, aber was wollen Sie z.B. mit einem Porsche, wenn Sie mit Ihrer 5-köpfigen Familie zum Einkaufen wollen?Folgendes werden Sie bei uns aber nicht finden:
- Grauimporte, also Waren, die ursprünglich für einen anderen Markt oder andere Anwendungen bestimmt waren und über Umwege zu niedrigeren Preisen wieder nach Deutschland kommen. Diese haben oft nicht die erforderlichen offiziellen Zertifizierungen und/oder Herstellergarantien.
- Direktimporte über Freihäfen unter Umgehung des vom Hersteller vorgesehenen Distributionsweges. Wir können die korrekte Herkunft jedes Moduls bzw. Wechselrichters nachweisen.
- Produkte, die nicht die Sicherheiten mitbringen, die für eine langfristige Investition wie eine PV-Anlage notwenig sind und von denen wir nicht überzeugt sind, dass sie eine nachhaltige, langjährige Zufriedenheit bei unseren Kunden bewirken. -
Wo liegen die Risiken, wenn ich einen "Billig-Anbieter" wähle?
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Eine Photovoltaik-Anlage ist nicht nur ein umweltfreundliches Kraftwerk, sonder eine Wertanlage. Ein Wert, den man nicht einfach wie eine Aktie kauft und gleich wieder verkauft, wenn der Kurs kurz angestiegen ist oder droht abzufallen.
Eine Photovoltaik-Anlage ist eine langfristige, zukunftsgerichtete Investition, die möglichst sicher sein muss. Genau wie bei anderen Wertanlagen gelten hier die gleichen Regeln, die schon unsere Eltern kannten: Ist die Rendite deutlich höher als "normal", ist auch das Risiko des Verlusts deutlich höher.Der niedrigere Preis stellt ein höheres Risiko dar, denn
- die niedrigsten Kosten bieten natürlich die Hersteller, die relativ neu am Markt sind, wenig Produktionserfahrung haben und über eine schwache Kapitaldecke verfügen. Sie sind darauf angewiesen, über den Preis in den Markt zu drängen. Ansonsten würde dieses Produkt nicht in Betracht gezogen werden. Bei annähernd gleichem Preis entscheidet sich der Kunde natürlich für den renommierten Anbieter, denn dieser liefert die Sicherheit bzw. die Verlässlichkeit, die ein solches Langfrist-Projekt benötigt, mit.
- Gleiches gilt für den Bereich Installation. Auch hier sind es i.d.R. die neuen, unerfahrenen und/oder geschwächten Betriebe, die über "Blitzmontagen" um Aufträge kämpfen und in den Markt drängen. Wo erfahrene Betriebe wissen, warum an bestimmten Stellen besser mehr Handgriffe als einer zu wenig zu tun sind, entfallen diese allzu oft bei den "Blitzmontagen".
Gerade bei nicht aufgeschlüsselten Pauschalpreisen inklusive Montage fährt die Versuchung, den Gewinn im Nachgang zumindest über Zeitersparnis zu realisieren, natürlich immer mit.Aber gerade im Montagebereich werden entscheidende Weichen für den langfristigen, störungsfreien und ertragreichen Betrieb gestellt. Und das, obwohl die Montagekosten nur einen Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen. Falsche Einsparungen an dieser Stelle sind daher besonders unglücklich und können Investitionen in gut gewählte Markenprodukte ad absurdum führen.
Paradox scheint, dass sowohl der "Mal-Eben-Schnell-Monteur", als auch der "Bin-Neu-Hier-Hersteller" ein doppeltes Risiko bergen:
1) Produkt und Montage sind von Grund auf mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von Mängeln behaftet,
2) kommt es dann zu den Produkt- oder Montagemängeln, wird die Wahrscheinlichkeit, dass der noch neue oder bereits geschwächte Anbieter seinen Gewährleistungs- oder Garantieverpflichtungen auch nachkommen kann, mit sich häufenden Mängeln immer geringer.Dieser grundsätzliche Effekt, der natürlich nicht nur für Photovoltaik-Anlagen gilt, kann zu massiven Vermögensschäden führen. Hierfür gibt es diverse gut dokumentierte Beispiele.
Daher sollte man sich bei einer so langfristigen Investition wie einer Photovoltaik-Anlage grundsätzlich folgende Frage stellen: "Wenn ich mir bei der Anschaffung nicht die Sicherheit eines Premium-Anbieters leisten kann, kann ich mir dann in der Zukunft den frühzeitigen Ausfall des Systems leisten?Erfahrung kann man nicht kaufen und sie ist gerade bei hochwertigen Produkten "unbezahlbar".
Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie doch mal
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Darf man über ein Solarmodul laufen?
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Nein - zumindest nicht bei klassischen Modulen mit kristallinen Zellen.
Auch wenn die Stabilität vieler Module prinzipiell ausreichend ist, das Gewicht eines Menschen zu tragen, ohne dass die Glasscheibe zerstört wird, biegt sich das Modul unter der Belastung. Hierbei kommt es regelmäßig zu Mikrorissen in den Zellen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind, den Stromfluss in den Zellen jedoch negativ beeinflussen. Spätestens im Laufe der Jahre kann es zu starken Zellschäden und deutlichen Ertragsminderungen kommen.Mit einem speziellen Messverfahren können die Mikrorisse und Schädigungen sichtbar gemacht werden. Beispielbild.
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Sollte mein Modul einen Rahmen haben?
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Ja. Bei den meisten Modulen dient die Glasscheibe des Moduls den jeweiligen Techniken lediglich zur Formgebung und Stabilisierung. Die empfindlichen, aktiven Schichten werden hinter der Scheibe aufgebracht und durch Einbettungsmasse und Rückseitenfolien oder ein weiteres Glas vor Feuchtigkeit und anderen negativen Einflüssen geschützt.
Die empfindlichste Stelle eines Moduls ist daher der Glasrand, an dem die übereinanderliegenden Schichten quasi als Schnittkante vorliegen. Mechanische Einflüsse, Witterung, Feuchtigkeit und andere Umwelteinflüsse können an dieser relativ ungeschützten Stelle am ehesten einen Schaden anrichten. Eine gute Rahmung perfektioniert den Rundum-Abschluss und verbessert die Langzeitstabilität des Moduls. Auch ist die Kraftübertragung auf die Glasfläche bei der Befestigung auf der Unterkonstruktion optimaler. -
Was ist der Unterschied zwischen Dünnschicht- und Dickschicht-Modulen?
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Dickschicht (kristalline Siliziumzellen)
Das klassische Solarmodul, welches fast jeder kennt und welches aus einzelnen Zellen, die in dem Modul miteinander verschaltet sind, aufgebaut ist. Die Zellen auf Siliziumbasis haben eine Dicke von mindestens 100µm und werden üblicherweise aus Kristallblöcken geschnitten oder gelegentlich direkt aus Schmelzen gezogen.Vorteile:
- bewährte Technik
- langjährige Produktionserfahrungen
- sehr langzeitstabil
- hoher Wirkungsgrad
Nachteile:
- höherer Materialeinsatz
- höhere KostenDünnschicht (diverse Materialien)
Die aktiven Schichten haben eine Dicke von nur etwa ab 10µm und werden üblicherweise lediglich wie eine Farbschicht auf ein Trägermaterial (Folie/Glas) aufgebracht. Die effektiven Schichten arbeiten nur teilweise auf Siliziumbasis. Es gibt bereits sehr viele Materialkombinationen ohne Silizium und es werden stetig neue Kombinationen erprobt. Einige bestehende Techniken werden derzeit bezüglich des Wirkungsgrades optimiert.Vorteile:
- wenig Materialeinsatz
- niedrige Kosten
- geringerer Leistungsrückgang bei hohen Temperaturen
(z.B. bei Systemen mit schlechter Hinterlüftung im Sommer)
Nachteile:
- teilweise relativ neue Technologien
- teilweise keine langjährigen Produktionserfahrungen
- teilweise unklare Langzeitstabilität
- niedriger Wirkungsgrad
- teilweise schwermetallhaltig (Cadmium-Basis!) -
Welche Siliziumarten unterscheidet man bei Solarzellen?
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Es werden im wesentlichen drei Gruppen unterschieden:
Monokristallin: Ist die prinzipiell hochwertigste und effektivste Form, welche meist an ihrer gleichmäßigen, dunkelblau-schwarzen Färbung zu erkennen ist. Bei ihrer Produktion wird eine ungeordnete Silizium-Kristallschmelze in einem zusätzlichen Verarbeitungsschritt in ein exakt ausgerichtetes, einheitliches Gitter umstrukturiert: Es wächst ein einziger, großer Kristall in Blockform. Dieser Einkristall, der in seinem Inneren keinerlei elektrische Störstellen aufweist, wird anschließend in hauchdünne Scheiben zersägt und weiter veredelt.
Polykristallin: Die polykristalline Zelle ähnelt der monokristallinen sehr: Beim Erstarren einer Siliziumschmelze wächst ein Block mit einem ungeordneten und mehr oder weniger kleingliedrigen Gefüge aus einer Vielzahl von Einzelkristallen. Auf den zusätzlichen Arbeitsschritt, ein einheitlich aufgebautes Kristallgitter zu erzeugen, wird verzichtet.
Der Unterschied zwischen poly- und monokristallinen Zellen sind heutzutage in der Praxis jedoch kaum noch spürbar. Bis die Rohzelle (Wafer) zu einer stromproduzierenden Zelle wird, bedarf es vieler weiterer Veredelungsschritte, denn das Ausgangsmaterial ist quasi nur hochreiner, geschmolzener und wieder erstarrter Sand. Erfahrene Qualitätshersteller können durch eine hohe Verarbeitungspräzision und das Know-How der Veredelung viel mehr Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Langzeitstabilität einer Zelle nehmen, als es die Kristallordnung des Ausgangsmaterials vorgeben könnte.Amorph/Dünnschicht: Das amorphe Silizium verursacht deutlich geringere Herstellungskosten, da hier lediglich ein hauchdünner Film von Siliziumatomen auf einem Trägermaterial abgeschieden wird und keine Kristallstrukturen entstehen. Dadurch ist der Materialeinsatz bei solch einer Dünnschichtzelle sehr gering. Gleichzeitig entfällt das aufwändige Zersägen und Nachbearbeiten eines gewachsenen Kristallblockes. Die Nachteile sind ein schlechter Wirkungsgrad und ein uneindeutiges Langzeitstabilitätsverhalten.
Daneben gibt es noch ein buntes Spektrum an Misch- und Unterformen, wie z.B. monokristalline Zellen mit amorphen Deckschichten oder gezogene Zellen.
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Was ist ein CIS-Modul?
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Ein CIS (oder auch CIGS bzw. CIGSSe)-Modul gehört in die Familie der Dünnschichtmodule, bei denen die aktiven Schichten mit wenig Materialeinsatz auf Trägerschichten aufgebracht (z.B. aufgedampft) werden. Die Buchstaben stehen als Abkürzung für die verwendeten Elemente Kupfer (engl. Copper), Indium, Gallium, Schwefel (engl. Sulfur) und Selen (engl. Selenium). In der Anwendung werden verschiedene Kombinationen dieser Elemente verwendet. Es kommt - im Gegensatz zu den klassischen Solarzellen - kein Silizium zum Einsatz.
In der Regel haben CIS-Module eine sehr gleichmäßige Färbung von dunklem rotbraun bis anthrazit. Wie bei allen Dünnschichtverfahren sind die Herstellungskosten relativ gering, allerdings erreicht diese Technologie bislang noch nicht die Wirkungsgrade kristalliner Zellen. Die Herstellungsverfahren sind für den Bereich der Photovoltaik noch relativ jung, weshalb es mit aktueller Produktionstechnologie noch wenig Langzeiterfahrung gibt. -
Warum ist der Wirkungsgrad eines Wechselrichters so wichtig?
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Die Solarmodule einer PV-Anlage produzieren Gleichstrom, der durch den Wechselrichter in netzüblichen Wechselstrom umgeformt wird. Der Wirkungsgrad des Wechselrichters gibt an, mit wieviel Verlust diese Umformung geschieht. Bei einem Wirkungsgrad von z.B. 93% entstehen durch die Umwandlung 7% Verlust.
Da die Solarmodule den weitaus größten Kostenanteil an einer PV-Anlage bilden, ist der von ihnen produzierte Strom entsprechend "kostbar" und soll möglichst verlustfrei im Gebäude oder dem Netz nutzbar sein. Der nutzbare Solarstrom-Ertrag entspricht quasi den Zinsen, die Sie auf einem Sparbuch bekommen. Wird ein Wechselrichter mit besserem Wirkungsgrad von z.B. 96% eingesetzt, hat sich der Ertrag in unserem Beispiel - also die Zinsen Ihres "Solarkontos" - bereits um 3%-Punkte verbessert!
Würden Sie "Nein" sagen, wenn Ihr Banker Ihnen 3%-Punkte mehr Zins anbietet? -
Was ist der Unterschied zwischen maximalem und europäischem (gewichteten) Wirkungsgrad?
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Diese Angaben finden sich auf Wechselrichter-Typenblättern.
Maximaler Wirkungsgrad:
Dies ist der höchste Wert, den der jeweilige Wechselrichter über seinen gesamten Arbeitsbereich unter optimalen Bedingungen erreichen kann.
Dieser Wert ist nur ein erster Anhaltspunkt über die Qualität der Umwandlungsfähigkeit des Geräts. Denn es ist denkbar, dass dieser Maximalwert in nur einem kleinen Teil des Arbeitsbereichs des Wechselrichters erreicht wird und andere, große Bereiche deutlich schlechtere Werte, also höhere Verluste, aufweisen. Hier könnte dann viel kostbarer Solarstrom verloren gehen.Europäischer (gewichteter) Wirkungsgrad:
Aufgrund der eingeschränkten Aussagefähigkeit des obigen Wertes wurde der europäische Wirkungsgrad eingeführt. Hier wird das typische Betriebsverhalten eines Wechselrichters über ein gesamtes Jahr und über seinen gesamten Arbeitsbereich (von fast abgeschaltet bis in den Überlastbereich) zugrunde gelegt und die jeweiligen Wirkungsgrade der Arbeitsbereiche mit ihrer Häufigkeit multipliziert. Daraus resultiert ein realer Wirkungsgrad über alle Betriebszustände eines Jahres. Die Aussagekraft des Wertes über die Verlustfreiheit der Stromumwandlung ist entsprechend hoch. -
Wie funktioniert die Betriebsvariante Eigenverbrauch?
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Seit Jahresmitte 2010 gibt es im EEG für Anlagen bis 500kWp die frei wählbare Option „Eigenverbrauch“: Bei dieser attraktiven Variante wird der erzeugte Solarstrom nicht mehr vollständig in das öffentliche Netz veräußert, sondern vorrangig direkt in die Elektroanlage des Gebäudes eingespeist und unmittelbar im Umfeld der Anlage selbst genutzt. Hierdurch wird der entsprechende Strombezug aus dem Netz vermieden und die zugehörigen Zahlungen an den Energieversorger entfallen. Darüber hinaus erhalten Sie zusätzlich eine Vergütung für jede selbst genutzte Kilowattstunde Solarstrom.
Lediglich der Überschuss, der zur Deckung des momentanen Bedarfs nicht benötigt wird, wird in das öffentliche Netz abgegeben und ebenfalls vergütet. Es kann Ihnen also keine Energie „verloren“ gehen, falls Sie mal im Urlaub sind und den Strom nicht tatsächlich selbst verbrauchen.
Für den Fall, dass aktuell mehr Strom benötigt wird, als die PV-Anlage produziert, wird der Unterschuss aus dem Netz zugezogen. Sie bemerken dies lediglich durch die Bewegung Ihres "normalen" Bezugszählers. Es gibt keine Einschränkungen oder Engpässe in der Stromversorgung Ihres Gebäudes.
Ihr Zusatznutzen bei Eigenverbrauch liegt also in der Addition von vermiedenen Kosten für den Strombezug + zusätzlicher Vergütung und fällt üblicherweise – je nach Ihrem Stromtarif - schon heute noch lukrativer aus, als die Vergütung für die Volleinspeisung des Solarstroms in das öffentliche Netz, die Ihnen aber dennoch jederzeit freisteht.
Steigt Ihr Strompreis zukünftig weiter, wird die Wirtschaftlichkeit Ihrer Solarstromanlage noch attraktiver. Im Zeitalter steigender Energiekosten und sinkender Versorgungssicherheit stellt diese Variante eine besonders attraktive Option dar.
Selbstverständlich berechnen wir individuell die vorteilhafteste Variante für Sie.
Die Vergütungshöhen in der Übersicht
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Was sind die Vor- und Nachteile der Variante Eigenverbrauch?
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siehe "Wie funktioniert die Betriebsvariante Eigenverbrauch?"
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Wann muss ich mich für Eigenverbrauch entscheiden, kann ich das später ändern?
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Ob Sie die Variante "Eigenverbrauch §33" nutzen wollen oder nicht, können Sie jederzeit frei entscheiden. Auch können Sie sich während der 20-jährigen Mindestvergütungslaufzeit jederzeit wieder umentscheiden.
Da je nach Variante leicht unterschiedliche technische Einrichtungen erforderlich werden, macht es jedoch keinen Sinn, oft zu wechseln. Idealerweise entscheiden Sie sich vor der Beantragung der Anlage beim Energieversorger, ob Sie das System bis auf Weiteres als Eigenverbrauchsanlage oder als Volleinspeisungsanlage nutzen möchten. -
Kann ich den Strom für mich speichern?
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Super Idee! Da kann sich Ihr Stromversorger schon mal überlegen, wem er dann seine Kilowattstunden verkauft.
Gerade bei den Eigenverbrauchsanlagen würde ein Zwischenspeicher dafür sorgen, dass ein größerer Anteil des selbst produzierten Stromes auch selbst genutzt werden kann. Gleichzeitig würde dies die resultierende Vergütung und die Unabhängigkeit vom Energieversorger verbessern.
Die Technik hierfür kann auch schon erworben werden, momentan jedoch fast ausschließlich auf Basis konventioneller Bleibatterietechnik. Diese ist technisch und wirtschaftlich aber noch nicht interessant genug.
Derzeit wird mit Hochdruck an der Entwicklung neuer Speichermedien und deren Preisreduktion gearbeitet. In ein paar Jahren werden Technik und Preis voraussichtlich so attraktiv sein, dass diese Komponente eine sehr beliebte Zubehörkomponente werden wird, die auch in bestehenden Anlagen einfach nachzurüsten ist. Schön, wenn man sich schon mal auf etwas freuen kann... -
Muss ich die Anlage versichern?
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Das sollten Sie zumindest, denn die Systeme haben i.d.R. einen hohen Wert, den man schützen sollte. Mindestanforderung wäre die Integration in die bestehende Gebäudeversicherung.
Meist ist der Beitrag bei einer speziellen PV-Anlagen-Versicherung mit deutlich besserem Deckungsumfang und Ertragsausfallschutz aber sogar günstiger, weshalb sich hier eine Prüfung der Angebote empfiehlt. Die Beiträge sind insgesamt sehr niedrig und fallen im praktischen Anlagenbetrieb kaum ins Gewicht.
Als unser Kunde profitieren Sie von unserem Service, dass wir Ihnen rechtzeitig Hinweise und Informationen zu passenden Versicherungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen - u.a. auch zur Deckung eines möglichen Haftpflichtrisikos. -
Was ist im Brandfall zu beachten?
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Die Leitungen, die von den Modulen bis zum Wechselrichter führen, stehen unter Spannung, sobald tagsüber Licht auf die Module fällt. Dies auch, wenn der Stromanschluss in der Straße abgeschaltet werden sollte. Bei Dunkelheit oder Scheinwerferlicht liegt keine Spannung an.
Diesen Umstand muss die Feuerwehr bei den Löscharbeiten und beim Eindringen in das Haus berücksichtigen. Das Vorgehen ist hierbei jedoch nicht anders, als bei anderen noch unter Netzspannung stehenden Elektroanlagen. Aufgrund allgemeiner Verunsicherung gibt es hierzu zwischenzeitlich ein entsprechendes Merkblatt: -
Muss ich die Module reinigen?
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Grundsätzlich nicht.
Selbstverständlich kann mehr Licht auf die Solarzellen treffen und diese mehr Energie ernten, wenn die Module vollkommen sauber sind. Doch ist der Verschmutzungseffekt in der Regel relativ gering und der Zustand einer gereinigten Anlage hält normalerweise nur wenige Tage/Wochen an.
In der Praxis ist eine regelmäßige Reinigung daher meist verzichtbar: Im Anfangsjahr stellt sich eine gewisse "Grundverschmutzung" ein, die im Laufe der Jahre nicht wesentlich zunimmt. Regen und Schnee reinigen die Flächen regelmäßig auf natürliche Weise, ohne dass Sie sich um das System kümmern müssen.
Diesen "Normal-Verschmutzungszustand" berücksichtigen wir natürlich auch in unseren Ertragsprognosen und gehen nicht von "blitzblanken" Anlagen aus.Um einen merklichen Mehrertrag ernten zu können, müsste die Anlage - zumindest im Sommerhalbjahr - mehrfach gereinigt werden. Dies ist wirtschaftlich meist wenig interessant.
Ausnahmen bestätigen die Regel:
Sollten Sie die Anlage in einer Umgebung betreiben, die hartnäckige, klebrige und filmbildende Verschmutzungen zur Folge hat, kann eine Reinigung natürlich sinnvoll sein. Ein gängiges Beispiel hierfür wäre eine Modulfläche, die sich direkt unterhalb von (Schweine)stallentlüftungen befindet.Falls Sie selbst reinigen wollen:
Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise der Hersteller und holen Sie sich entsprechende Informationen ein.
Benutzen Sie auf keinen Fall Hochdruckreiniger, harte, spitze oder scharfe Reinigungsutensilien und (scharfe) Reinigungszusätze mit Weichmachern.
Auch unbehandeltes Leitungswasser gehört nicht auf die Module. Die mineralischen Rückstände bei der Trocknung verursachen mehr Schaden als Nutzen, denn diese lassen sich nicht mehr einfach von den Oberflächen waschen oder spülen.

