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Warum ist Biomasse CO2 neutral?
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Bei der Verbrennung von Biomasse entsteht nur die Menge an CO2, die während des Wachstums aufgenommen wurde und bei der Verrottung in der Natur ebenso frei werden würde.
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Was sind Holzpellets?
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Holzpellets werden unter hohem Druck aus unbehandeltem Restholz gepresst. Die kleinen, zylindrischen Presslinge sind ein klimafreundlicher, gesunder und nachhaltiger Brennstoff, der zudem günstig und sehr preisstabil ist.
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Was kosten Holzpellets?
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Der Preis wird üblicherweise in Euro pro Tonne (Gewicht) angegeben. Den aktuellen Stand können Sie über den unten stehenden Link ermitteln.
Beachtung sollten Sie in diesem Zusammenhang auch dem Preisverlauf schenken, denn dies ist ein wesentlicher Faktor der wirtschaftlichen Attraktivität dieses Brennstoffs. Der Pelletpreis folgt nicht den üblichen Schwankungen und Preissteigerungen bei Öl und Gas, da der Pelletmarkt eigenständig ist und auf einem regionalen Rohstoff basiert.Um einen Vergleich zu Gas oder Öl ziehen zu können, muss man wissen, dass der Energiegehalt von einer Tonne Pellets rund 500 Litern Heizöl bzw. 500m³ Gas entspricht.
Beispiel: Sie haben bisher 2.000 Liter Heizöl pro Jahr verbraucht. Sie könnten diese Energiemenge dann auch mit rund 4 Tonnen Pellts abdecken.Die unten verlinkte Vergleichsgrafik ist bereits so für Sie aufbereitet, dass die Verhältnismäßigkeit der Kurven zueinander stimmt. Hier muss der Umrechnungsfaktor nicht noch einmal angesetzt werden.
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Wie groß sind Holzpellets?
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Holzpellets sind genormt. Ihre Größe beläuft sich zwischen 8 - 30 mm Länge und einem Durchmesser von 5 - 6 mm.
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Gefährden Holzpellets den Waldbestand?
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Nein, denn zum einen werden sie aus Restholz hergestellt, zum anderen bescheinigt die Bundeswaldinventur dem nachwachsenden Rohstoff Holz solide Bestands- und Zuwachsraten.
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Wie kommen die Pellets in den Heizkessel? Muss ich nachfüllen?
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Nein. Die Pellets werden bei Bedarf vollautomatisch aus dem Vorratsraum oder -silo zum Heizkessel befördert. Dies geschieht mit einer Förderschnecke oder - falls größere Strecken zu überbrücken sind - mit einer Vakuum-Sauganlage. Letztere funktioniert wie ein Staubsauger und befördert die kleinen Presslinge in einem Luftstrom bedarfsgerecht zum Heizkessel, wo sie dann selbstverständlich auch vollautomatisch dosiert und gezündet werden.
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Mein Heizungsraum ist klein. Können die Pellets auch woanders lagern?
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Ja. Ist es nicht möglich, dass der Pellettank in der direkten Umgebung des Heizkessels steht, können die Pellets mithilfe eines Vakuum-Saugsystems komfortabel auch über weitere Strecken transportiert werden. Hierbei werden die Presslinge wie eine Rohrpost durch einen Luftstrom in einem Rohrsystem bewegt. Dies erfolgt vollautomatisch und natürlich nur dann, wenn der Heizkessel Nachschub anfordert. Ein kleiner Vorratsbehälter direkt am Kessel sorgt dafür, dass der Pelletsauger nicht ständig in Betrieb sein muss.
Mit diesem System, welches auch Höhenunterschiede überwinden kann, wird es möglich, den Pelletvorrat in weiter entfernten Räumen, einem Schuppen oder Anbau am Haus oder sogar in einem Erdtank unterzubringen. -
Muss ich die Pelletheizung jeden Tag neu füllen und starten?
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Nein. Das System arbeitet - wie andere Heizkessel auch - vollautomatisch. Bei Wärmebedarf werden Pellets in den Brennraum gefördert und gezündet. Auch der weitere Verbrennungsprozess und der Abschaltvorgang werden vollautomatisch geregelt.
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Muss ich bei einer Pelletheizung ständig Asche raustragen?
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Nein. Moderne Kessel reinigen sich automatisch und tragen die Asche - je nach Modell - selbsttätig in eine entsprechende Box aus. Diese wird üblicherweise nur 2-3 Mal im Jahr geleert.
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Wie wählen Sie die Produkte aus?
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Jedem Auftrag geht eine umfassende Beratung voraus, in der wir Ihr Gebäude, die vorhandene Technik und die Umgebung begutachten. Des Weiteren ermitteln wir in einem Gespräch, worauf Sie besonderen Wert legen und welche speziellen Wünsche und Vorstellungen Sie möglicherweise schon haben. Auf dieser Basis sprechen wir dann auch über die verschiedenen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Produkte und finden so letztendlich die Anlage, welche sowohl zu Ihrem Haus und seiner Technik, als auch zu Ihren Wünschen optimal passt.
Denn eigentlich ist es wie bei Autos: Von VW-Bus bis Porsche ist fast alles möglich, aber was wollen Sie z.B. mit einem Porsche, wenn Sie mit Ihrer 5-köpfigen Familie zum Einkaufen wollen? -
Warum empfiehlt sich bei einer Pelletheizung ein Pufferspeicher?
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Moderne Holzpelletheizungen arbeiten vollautomatisch und mit einer sehr effizienten Verbrennung. Einen Unterschied zu einer Ölheizung werden Sie kaum spüren - außer vielleicht, dass es in Ihrem Keller nicht mehr nach Öl riecht.
Es gibt jedoch einen Betriebszustand, in dem die Verbrennung nicht ganz so effektiv ist und bei dem mehr Asche und Verschmutzungen anfallen. Dies ist die Zündphase des Kessels. Sie kennen diesen Effekt vielleicht von einer Ölheizung. Auch sie verbrennt das Öl in der Startphase nicht so effizient und bei kaltem Kessel bilden sich mehr Ablagerungen.
Bei einem Pelletkessel ist diese Startphase länger, als bei einem Ölkessel. Aus diesem Grund lässt sich der Betrieb optimieren, indem man die Anzahl der Startphasen reduziert und die Laufzeiten im Gegenzug verlängert.
Hierzu nutzt man einen Pufferspeicher, der direkt an den Anschlüssen des Kessels installiert wird und in dem sich eine größere Menge Heizungswasser - quasi als Vorrat - befindet. Dadurch schaltet der Kessel im Betrieb nicht sofort ab, falls die Heizkörper für kurze Zeit keine Wärme abnehmen. Er kann weiter laufen und schichtet die überschüssige Energie von oben in den Pufferspeicher. Nehmen die Heizkörper in dieser Phase wieder Wärme ab, wird der Pufferspeicher wieder "rückwärts" entladen und der Pelletkessel verbleibt in seiner effizienten Verbrennungsphase ohne dass sich die kurze Unterbrechung der Wärmeabnahme negativ bemerkbar gemacht hat. -
Warum ist die Kombination einer Pelletheizung mit einer Solaranlage so sinnvoll?
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Pellet- bzw. Biomasseheizkessel benötigen für einen optimalen Betrieb einen Pufferspeicher. Auch Solaranlagen benötigen einen großen Wasservorrat, um die geerntete Energie zwischenspeichern zu können.
Um den ohnehin für den Heizkessel benötigten Speicher auch für die Solaranlage nutzbar zu machen, wird ledigleich ein zusätzlicher Wärmetauscher benötigt, der die Sonnenenergie auf das Heizungswasser im Pufferspeicher überträgt. Die Kosten für den Speicher und seinen Anschluss fallen somit nur ein Mal an, der resultierende Nutzen ist jedoch doppelt. Dieser Effekt sorgt für eine sehr hohe Wirtschaftlichkeit der Solaranlage.Darüber hinaus harmonieren die beiden Systeme auch von ihrem Betriebsverhalten optimal miteinander:
Ein Biomassekessel liebt es, wenn er gefordert wird und Leistung bringen darf. In seinem optimalen Arbeitsbereich ist die Verbrennung extrem effizient und es fällt nahezu keine Asche an. "Herumdümpeln" hingegen mag ein solcher Kessel genauso wenig, wie ständiges Ein- und Ausschalten. Das Winterhalbjahr ist also seine Lieblingszeit, in der er zur Hochform aufläuft.
Hier ergänzt er sich ideal mit einer Solarwärmeanlage, denn diese übernimmt insbesondere im Sommerhalbjahr die Lieferung von Wärme und wird zum Chef im Ring. Also genau dann, wenn der Pelletkessel sich "langweilen" und nicht so effizient arbeiten würde.

