Photovoltaik ist die Stromgewinnung aus Sonnenlicht.
In einem Solarmodul sind mehrere Solarzellen elektrisch miteinander verbunden. Die Zellen bestehen zumeist aus Siliziumscheiben, zwischen deren Ober- und Unterseite unmittelbar eine elektrische Spannung entsteht, sobald Licht auf die Oberfläche fällt. Wie bei einer Batterie kann diese Spannung über Leitungen abgegriffen und für einen Verbraucher nutzbar gemacht werden.
Die Leistungsfähigkeit (Spitzenleistung) einer Photovoltaikanlage wird in kWp (kiloWatt peak) angegeben - eine weltweit einheitliche Maßeinheit unter festgelegten Testbedingungen.
"k" steht hierbei für "kilo", also den Faktor 1000, "W" für "Watt", also die technische Einheit der Leistung und "p" für "peak", was englisch "Spitze" bedeutet.
Eine Anlage mit z.B. 1 kWp hat damit eine nominelle Spitzenleistung von 1.000 Watt. Die Kennzeichnung mit dem kleinen "p" ist erforderlich, um anzuzeigen, dass die Anlage nicht rund um die Uhr eine Leistung von 1.000 Watt liefert, sondern diese von der jeweiligen Helligkeit abhängig ist.
Unter realen Bedingungen in Schleswig-Holstein erzeugt eine Anlage mit 1 kWp dann je nach Standort, Ausrichtung und Technik zwischen 700 und gut 1.000 kWh Strom pro Jahr.
Man unterscheidet grundsätzlich zwei Systemarten: Inselsysteme und netzparallele Anlagen.
Inselsysteme arbeiten völlig eigenständig ohne Verbindung zum "normalen" Stromnetz und sind in der Lage, abseits gelegene Orte, wie Almhütten oder Messstationen, permanent mit Strom zu versorgen. Damit dieser auch nachts zur Verfügung steht, werden zur Zwischenspeicherung der Energie Batteriebänke verwendet.
Netzparallele Anlagen sind der Regelfall. Sie haben eine Verbindung zum "normalen" Stromnetz. Um diese Koppelung zu ermöglichen, muss der Strom aus den Solarmodulen so umgewandelt werden, dass er exakt zu dem Wechselstrom im vorhandenen Netz passt. Diese Aufgabe übernimmt ein Wechselrichter.
Die netzparallelen Systeme gliedern sich in zwei Untergruppen: Volleinspeisungs- und Eigenverbrauchs-Anlagen. Der Unterschied liegt lediglich in der Art und Weise, wie der Anschluss der Anlage am Netz erfolgt:
Volleinspeisungs-Anlagen speisen den gewonnenen Strom vollständig in das Netz des Energieversorgers ein.
Eigenverbrauchs-Anlagen versorgen vorrangig Verbraucher in unmittelbarer Nähe der Anlage, z.B. einen landwirtschaftlichen Betrieb, ein Wohn- oder Geschäftshaus. Nur der möglicherweise entstehende Überschussstrom wird, genau wie bei der Volleinspeisungs-Variante, in das öffentliche Netz abgegeben. Dies ist bis zu einer Anlagengröße von 500kWp zulässig. Noch größere Anlagen müssen als Volleinspeiser betrieben werden.
Wir berechnen individuell für Ihr Objekt, welche Betriebsvariante die günstigere für Sie ist.
Bitte klicken Sie mit der Maus auf die nachfolgenden Begriffe, um nähere Erläuterungen zu erhalten:
Noch Fragen offen geblieben? Dann schauen Sie doch mal
hier.



